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Die Republik Italien in italienisch Italia, liegt in Europa, und wird zum größten Teil vom Mittelmeer umschlossenen. Italiens Hauptstadt ist Rom.
Die Apenninenhalbinsel Italien sieht wie ein Stiefel aus und reicht etwa 1000km lang ins Mittelmeer und verbindet so Mitteleuropa mit Nordafrika. Im Norden grenzt Italien an die Alpen, am Süden ist Italien nur noch etwa 70km von der Küste Afrikas entfernt.
Zusammen mit den beiden großen Inseln Sizilien und Sardinien gehören etwa 300 000 qkm zum Staatsgebiet der Halbinsel.
Neben der offiziellen Sprache Italienisch gibt es noch die regionalen Amtssprachen Deutsch und das Ladinisch in Südtirol, Französisch im Aostatal sowie Slowenisch in den Provinzen Triest und Görz (Gorizia).
Italien wird immer wieder von schweren Erdbeben erschüttert, gegeben ist dies durch die Lage des Landes zwischen Europa und Afrika sowie durch Art und Beschaffenheit des Gesteins aus dem es gebildet wurde.
Im Süden Italiens mehrere Vulkane wie der Vesuv und der Ätna die in der Vergangenheit für große Katastrophen verantwortlich waren und auch heute noch aktiv sind.
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Italien ist ein Land großer Gegensätze. Im Norden von den Alpen begrenzt, ist die Landschaft romantisch und ursprünglich und mit eher karger, alpenländische Vegetation.
Der Süden, rundum vom Mittelmeer umgeben wird die Landschaft lieblich und sehr fruchtbar, Weinberge, Olivenhaine prägen dort oft das Bild, aber auch karge, ärmliche Gegenden wird man im Inneren des Landes finden in denen außer großen Wäldern nur soviel gedeiht um der Bevölkerung das Überleben zu ermöglichen.
Religiös ist Italien vom Katholizismus geprägt, der aber seit den späten 80er Jahren nicht mehr Staatsreligion ist.
Made in Italy ist ein Begriff. Italien ist bekannt für seine mediterane Küche, für Mode und Designe , Autoindustrie, Architektur, Fußball, Literatur, Kunst, Filme, Musik und Touristen und Urlaubsorte.
Schon im 18. und 19. Jahrhundert war Italien ein beliebtes Reiseziel, Dichter wie Johann Wolfgang von Goethe liesen sich für ihr Schaffen ispirieren, zahlreiche Maler und Bildhauer lebten und wirkten in Italien.
Viele Völker siedelten in Italien, Etrusker wurden von den Griechen verdrängt, diese wichen den Römern die über Jahrhunderte führend in der damals bekannten Welt wurden. Im Zuge der Völkerwanderung Germanische Volksstämme gründete der Gotenfürst Theoderich der Große das Ostgotische Reich mit den Hauptstädten Pavia, Verona und Ravenna. Danach kamen die Langobarden die später von den Karolingern besiegt wurden. So wurde Karl der Große im Jahr 800 in Rom zum Kaiser gekrönt.
Bereits 27 Jahre später konnten die Sarazenen ein Emirat in der Sizilianischen Stadt Palermo errichten und Ende des 9. Jahrhunderts kam es zu schweren Kämpfen zwischen fränkischen Adeligen um die Langobardische Königskrone, in deren Verlauf die Ungarn plündernd und brandschatzend in Oberitalien einbrechen konnten.
Ab etwa 950 wurde Italien von deutschen Kaisern beherrscht, danach kamen wieder Sarazenen und später auch normannische Eroberer die sogar vom Papst mit Lehen in Süditalien bedacht wurden.
Die Entstehung von Stadtstaaten war die natürliche Folge der ständig wechselnden Eroberer und Herrscher, dies geschah etwa ab Mitte des 13. Jahrhunderts und leitete eine Zeit kultureller Hochblüte ein die in der Renaissance im 16. und 17. Jahrhundert ihren Höhepunkt fand.
Dichter, Musiker, Maler und Bildhauer wirkten in den Stadtstaaten wie Florenz, Pisa, Venedig, Mailand und Siena.
Mit Beginn des 18. Jahrhunderts war Italien unter der Herrschaft von Habsburgern, Türken, spanischen Bourbonen und später auch des napoleonischen Frankreich.
Um 1750 entstand langsam so etwas wie ein Nationalbewusstsein des italienischen Volkes das seinen Höhepunkt in den Freiheitskämpfen im 19. Jahrhundert und der Gründung des Italienischen Staates fand.
Im ersten Weltkrieg kämpften italienische Armeen gegen Österreich-Ungarn und Deutschland, im zweiten Weltkrieg stand das Land zuerst unter Mussolini auf Seiten der Deutschen, später auf Seiten der Alliierten die das Deutsche Heer in Italien 1945 zur Kapitulation zwangen.
Seit 1948 hat Italien eine demokratische Verfassung und ist jetzt Mitglied der EU.
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